Der Bezirk Murau umfasst 34 Gemeinden. Fünf Kleinregionen sind in der Holzwelt Murau vertreten und tragen das Schwerpunktthema Holz in der Regional- und Wirtschaftsentwicklung mit.

Der Bezirk Murau hat knapp 30.000 EinwohnerInnen und trotz positiver Geburtenrate einen Rückgang der Bevölkerung zu verzeichnen. Im Alpenraum liegend, stellen die Niederen Tauern die Gurktaler Alpen, sowie das Murtal landschaftliche Flächen und Begrenzungen dar.
Die Bundesländer Kärnten und Salzburg (Lungau) grenzen an den Bezirk.

In Murau lebt man im Spannungsbogen zwischen Tradition und Moderne, dies birgt eine Vielfalt an Brauchtum und produktiver Innovation. Zeitgenössische Aktivitäten haben sich häufig aus der Tradition heraus entwickelt und erzeugen durch die Inszenierung von Gegenpositionen ein belebendes Spannungsfeld.

Das Leben ist geprägt von Arbeit im Freien, in natürlicher Umgebung, ein Leben im Kreislauf mit der Natur. Die Zyklen im Jahreslauf werden vom Pflanzen und Säen, über das Wachstum bis hin zur Ernte zum Ausdruck gebracht. Die Landwirtschaft im Bezirk Murau findet nicht nur im sektoralen Bereich statt, sondern weist einen sehr starken Bezug hin zum Tourismus und zur gewerblichen Wirtschaft auf.

Holz ist über die Jahrhunderte der Faktor, der nicht nur existentiell zur Entwicklung der Region beigetragen hat, sondern auch zum Inhalt regionaler Identifikation geworden ist. Mit der Gründung des Holzmuseums in St. Ruprecht, der Entwicklung der „Steirische Holzstraße" und der Landesausstellung „Holzzeit" 1995 hat das Phänomen Holzstraße viele verschiedene Facetten und Bereiche dazu gewonnen.
Holz als verbindendes Thema, als treibendes Motiv zwischen den Entwicklungs-flüssen findet in und um Murau einen probaten Ansatz, die Stärken und Ressourcen der Region in Zukunft zu nutzen.

Zitiert aus dem Rohkonzept zur Bewerbung der REGIONALE12
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